Qualitätsprüfungen bei Technomix.

Schichtdickenmessung

Die Schichtdickenmessung dient der Bestimmung der Dicke von Beschichtungen oder funktionalen Oberflächenschichten auf Bauteilen. Ziel ist es, die Einhaltung definierter Spezifikationen sicherzustellen und die Schutz- oder Funktionswirkung der Beschichtung nachzuweisen.

Schichtdickenmessung

Beschichtungen zuverlässig bewerten – Schutzwirkung sicherstellen

Beschichtungen erfüllen in technischen Anwendungen unterschiedliche Funktionen: Korrosionsschutz, Verschleißschutz, elektrische Isolation oder dekorative Anforderungen. Die Schichtdicke beeinflusst maßgeblich die Lebensdauer und Funktionalität eines Bauteils.

Eine zu geringe Schichtdicke kann die Schutzwirkung beeinträchtigen, während eine zu hohe Schichtdicke zu Passungsproblemen oder Materialspannungen führen kann. Die Schichtdickenmessung stellt sicher, dass die vorgegebenen Toleranzen eingehalten werden.

Je nach Werkstoffkombination und Beschichtungsart kommen unterschiedliche Messverfahren zum Einsatz – zerstörungsfrei oder zerstörend, punktuell oder flächig.

Welche Schichten oder Merkmale werden geprüft?

Im Rahmen der Schichtdickenmessung können unter anderem folgende Merkmale bestimmt werden:

  • Dicke galvanischer Beschichtungen (z. B. Zink, Nickel, Chrom)
  • Lack- oder Pulverbeschichtungen
  • Eloxal- oder Oxidschichten
  • Mehrlagige Beschichtungssysteme

Die Auswahl des geeigneten Messverfahrens hängt von Substratmaterial, Schichtmaterial, Bauteilgeometrie und geforderter Messgenauigkeit ab.

Eingesetzte Prüfverfahren

Die Schichtdickenmessung kann mit unterschiedlichen Verfahren durchgeführt werden:

  • Wirbelstromprüfung (ET) – zur Messung nichtleitender Schichten auf leitfähigem Untergrund
  • Magnetinduktive Verfahren – zur Bestimmung nichtmagnetischer Schichten auf ferromagnetischem Substrat
  • Röntgenbasierte Verfahren (RT) – zur Analyse mehrlagiger Systeme oder komplexer Schichtstrukturen
  • Metallografische Schliffanalyse – bei zerstörender Gefügeprüfung zur exakten Schichtbestimmung

Je nach Anforderung erfolgt die Messung stichprobenartig, serienbegleitend oder als 100%-Kontrolle.

Typische Anwendungsfälle der Schichtdickenmessung

Die Schichtdickenmessung wird insbesondere eingesetzt:

  • Nach galvanischen oder thermischen Beschichtungsprozessen
  • In der Wareneingangsprüfung beschichteter Bauteile
  • Zur Prozessüberwachung in der Serienfertigung
  • Im Rahmen von Reklamationsanalysen
  • Bei Korrosionsschutz- oder Lebensdauerbewertungen

Branchen und Anwendungsbereiche der Schichtdickenmessung

Die Schichtdickenmessung ist in allen Industriebereichen relevant, in denen beschichtete Bauteile funktions- oder sicherheitsrelevant sind, unter anderem in:

  • Automobil- und Zulieferindustrie
  • Luft- und Raumfahrt
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Energie- und Kraftwerksbereich
  • Elektronikindustrie
  • Metallverarbeitung und Oberflächentechnik

Die konkrete Ausgestaltung der Prüfung richtet sich nach Bauteil, Zugänglichkeit, Beleuchtungssituation und den jeweiligen Qualitätsanforderungen.

Durchführung der Schichtdickenmessung bei Technomix

Die Schichtdickenmessung erfolgt auf Basis klar definierter Prüfpläne und abgestimmter Spezifikationen. Abhängig von Werkstoffkombination und Messanforderung wird das geeignete Verfahren ausgewählt und kalibriert.

Die Ergebnisse werden dokumentiert und bei Bedarf statistisch ausgewertet. Die organisatorische Einbindung erfolgt im Rahmen unseres Qualitätsmanagementsystems gemäß DIN EN ISO 9001.

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Kontakt & Beratung zur Schichtdickenmessung

Sie möchten prüfen, ob die Schichtdicke Ihrer Bauteile den geforderten Spezifikationen entspricht?

Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl des geeigneten Messverfahrens und entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein passendes Prüfkonzept – abgestimmt auf Werkstoff, Beschichtungssystem und Serienumfang.